Wissenstreffen während des Jumping Tolboom: Wie bleibt der Pferdesektor zukunftssicher?
1. Juni 2026

Während des Jumping Tolboom trafen sich Pferdeliebhaber, Unternehmer und Branchenvertreter zu einem AR Paard-Wissenstreffen. Zu AR Paard gehören die Marken Subli, Masters, Voermeesters und Vente Paardenvoeding.
Eine zentrale Frage stand im Mittelpunkt: Wie können wir sicherstellen, dass der Pferdesektor auch in Zukunft sozial unterstützt und zugänglich bleibt?
Gemeinsam über die Zukunft der Pferde sprechen
Das Treffen fand im Stal Groenendaal in Bunschoten-Spakenburg statt. Johan Schuttert, kaufmännischer Direktor von AR Paard, führte die Teilnehmer durch die aktuellen Entwicklungen in der Pferdebranche. Mit interaktiven Vorschlägen entstanden offene Diskussionen über Themen wie Tierschutz, soziale Akzeptanz, Jugend und die Zukunft des Pferdesports.
Gerade in diesen Gesprächen wurde deutlich, wie groß das Engagement innerhalb des Sektors ist. Es gab unterschiedliche Meinungen, aber auch viele Gemeinsamkeiten. Eines war fast allen klar: Der Pferdesektor muss sich weiterentwickeln und auf die Veränderungen in der Gesellschaft reagieren.
Die Jugend ist für die Zukunft unverzichtbar
Ein zentrales Thema des Treffens war die Rolle der Jugend. Denn ohne neue Generationen von Pferdeliebhabern gibt es keinen zukunftsfähigen Pferdesektor.
Viele Teilnehmer sahen Chancen, nannten aber auch Herausforderungen. Zum Beispiel wird es mancherorts schwieriger, Kinder schon in jungen Jahren an Pferde und den Pferdesport heranzuführen. Dennoch ist das Interesse nach wie vor groß. Reitställe haben oft Wartelisten, und Initiativen zur Einbeziehung junger Menschen sind erfolgreich.
Dies wurde auch von Cissy Schuring von Limburg Equestrian bestätigt. Sie erklärte, wie ihre Organisation aktiv Schulprogramme, Wissensveranstaltungen und Aktivitäten nutzt, um Kinder und neue Zielgruppen an Pferde heranzuführen.
Tierschutz und soziale Akzeptanz
Auch der Tierschutz wurde ausführlich erörtert. Mieke Theunissen vom Horse Sector Council ging in ihrem Vortrag auf Fragen der Nachhaltigkeit, Überwachung und sozialen Akzeptanz ein.
Ihrer Meinung nach wird es für die Branche immer wichtiger, nach vorne zu schauen und Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur innerhalb des Stalls oder des Sports, sondern auch gegenüber der Gesellschaft. Transparenz, Wissensaustausch und Offenheit spielen dabei eine große Rolle.
Auch weiterhin Chancen sehen
Trotz aller Herausforderungen herrschte an diesem Nachmittag eine überwiegend positive Stimmung. Die Pferdebranche steht vor Veränderungen, aber es gibt auch viele Chancen. Vor allem, wenn Unternehmer, Verbände und Pferdeliebhaber weiterhin gemeinsam an einer gesunden und zukunftsfähigen Branche arbeiten.
Also ein Nachmittag voller Gespräche, Erkenntnisse und Engagement. Genau so, wie man es von Menschen mit einem Herz für Pferde erwarten würde.
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