Ist dein Pferd bereit für den Herbst? So hilfst du ihm dabei!
20. Oktober 2026

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und das Gras wächst immer langsamer. Der Herbst hat begonnen! Für dein Pferd bedeutet dies oft eine Umstellung in seinem Tagesablauf. Vielleicht steht es weniger lange auf der Weide, bekommt mehr Raufutter oder verbringt mehr Zeit im Stall. Wie sorgst du dafür, dass dein Pferd gesund und fit durch den Herbst kommt? Wir helfen dir gerne mit einigen praktischen Tipps.

Vom Wiesengras zum Raufutter
Im Sommer bezieht Ihr Pferd einen Großteil seiner Nahrung oft aus frischem Gras. Im Herbst ändert sich das. Das Gras wächst langsamer, und viele Pferde erhalten wieder mehr Heu oder Vorfutter. Dieser Übergang erfordert besondere Aufmerksamkeit. Die Darmflora Ihres Pferdes muss sich nämlich an die veränderte Zusammensetzung der Futterration gewöhnen. Reduzieren Sie daher den Weidegang schrittweise und sorgen Sie für ausreichend Raufutter von guter Qualität.
Unser Tipp: Achten Sie nicht nur darauf, wie viel Raufutter Ihr Pferd bekommt, sondern auch auf dessen Qualität. Sind Sie unsicher, ob Ihr Pferd ausreichend Nährstoffe erhält? Dann denken wir gerne mit dir mit.
Vorsicht vor Herbstgras
Eine Weide mit wenig Gras mag harmlos erscheinen, aber der Schein trügt. Vor allem nach kalten Nächten mit sonnigen Tagen kann es Fruktosegehalt im Gras stark an Gewicht zunehmen. Für Pferde, die anfällig für Übergewicht, Insulinresistenz, PPID oder Hufrehe sind, kann dies zusätzliche Risiken mit sich bringen. Behalten Sie den Weidegang daher gut im Auge und schränken Sie ihn gegebenenfalls ein. Auch das Fressen von Sand ist ein wichtiger Punkt, den es zu beachten gilt. Auf einer kahlen Weide nehmen Pferde beim Grasen leichter Sand auf. Dies kann zu Verdauungsproblemen führen. Sorgen Sie daher für ausreichend Raufutter und füttern Sie dieses vorzugsweise nicht direkt vom Boden.
Selbst überprüfen, ob dein Pferd unter Sand im Darm leidet
Gießen Sie etwas Kot in einen Eimer und schauen Sie, ob Sand zurückbleibt. Wiederholen Sie dies einige Tage lang, da nicht immer die gleiche Menge Sand mit dem Kot ausgeschieden wird. Subli Psyllium-Brei hilft dabei, Sand aus dem Darm auszuspülen.
Behalte dein Pferd gut im Auge
Der Herbst bringt oft Veränderungen mit sich. Dein Pferd entwickelt ein Winterfell, bewegt sich vielleicht weniger und sein Energiebedarf kann sich ändern. Aber bedeutet das, dass du automatisch mehr Kraftfutter füttern musst? Ganz sicher nicht! Das hängt ganz von deinem Pferd ab. Sein Alter, seine Kondition, seine Gesundheit, seine Unterbringung und die Menge an Arbeit, die es verrichtet, spielen alle eine Rolle. Überprüfen Sie daher regelmäßig seine Körperkondition. Wird Ihr Pferd etwas rundlicher oder nimmt es eher ab? Dann ist es ratsam, seine Futterration einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Vergessen Sie auch die Bewegung nicht. Steht Ihr Pferd häufiger im Stall? Sorgen Sie dann für ausreichend freie Bewegung. Das ist wichtig für sein Wohlbefinden und eine gesunde Darmfunktion.
Vorsicht vor Eicheln und Ahornsamen
Der Herbst sorgt für wunderschöne Farben, birgt aber auch Risiken. So können Eicheln für Pferde giftig sein, insbesondere wenn sie noch grün und unreif sind. Auch die Samen, Blätter und Sämlinge des Gewöhnlichen Ahorns sind gefährlich. Sie können eine atypische Myopathie verursachen, eine schwere Muskelerkrankung. Überprüfen Sie daher regelmäßig Ihre Weide, insbesondere nach starkem Wind oder einem Sturm. Entfernen Sie Eicheln und Ahornsamen, wo immer möglich, und verhindern Sie, dass Ihr Pferd Zugang zu Stellen hat, an denen sich viele dieser Materialien befinden. Bemerken Sie, dass Ihr Pferd plötzlich steif wird, zittert, übermäßig schwitzt oder dunklen Urin hat? Wenden Sie sich dann sofort an Ihren Tierarzt.

5 Tipps für einen gesunden Herbst
Mit ein paar einfachen Tipps hilfst du deinem Pferd, gut durch den Herbst zu kommen:
- Passen Sie die Futterration schrittweise an. Geben Sie Ihrem Verdauungssystem Zeit, sich daran zu gewöhnen.
- Sorgen Sie für ausreichend gutes Raufutter. Dies bildet die Grundlage der Futterration.
- Überprüfen Sie den körperlichen Zustand. So kannst du rechtzeitig erkennen, ob die Ernährung angepasst werden muss.
- Sorgen Sie weiterhin für ausreichend Bewegung. Auch wenn Ihr Pferd weniger Zeit auf der Weide verbringt.
- Überprüfen Sie die Weide. Achten Sie besonders auf fruktanreiche Umgebungen, Eicheln und Ahornkerne.
Brauchst du Hilfe bei der Futterzusammenstellung für dein Pferd?
Kein Pferd gleicht dem anderen. Was für das eine Pferd gut funktioniert, muss für ein anderes nicht unbedingt die beste Wahl sein. Deshalb blicken wir bei Subli gerne über den Futtertrog hinaus. Wir möchten wissen, wie dein Pferd lebt, wie viel Bewegung es hat und was es braucht. Bist du dir unsicher, ob die Futterration deines Pferdes noch gut auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist? Dann frag nach einer persönliche Fütterungsberatung . Wir denken gerne mit dir mit!
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